Archiv für die Kategorie ‘Deutschlandtour’
Sodele ich bin heil in Gießen angekommen und hab auch hier viel Spass beim Spielen gehabt. Noch hält sich das Wetter gut.
Dumm nur, dass keine verdammte Bank hier mein Kleingeld wechseln möchte – und wir geben denen auch noch Milliarden an Stütze. Gemein! Das heißt ich habe jetzt einen wirklich dicken Sack Geld dabei. Wer mich ausrauben will. Bitteschön… Ich hoffe morgen nach Göttingen pilgern zu können. Vielleicht gibt’s da auch freundlichere Bankangestellte. Suck it, Gießen!
So lecker Essen is gleich fertig
Bis denn dann
Ruben
Die letzten beiden Tage habe ich in Mannheim verbracht und keine Zeile gesungen. Ich hätte eine Genehmigung gebraucht und ich hatte nicht sonderlich viel Lust, aber damit ist jetzt Schluss…
Morgen geht’s ab nach Gießen, das heißt wieder in den Norden. Ich hoffe das Wetter bleibt halbwegs im Reinen.
Bis denn dann
Ruben
Ich möchte die letzten verbleibenden Minuten in Frankfurt dafür nutzen zwei Dinge anzumerken. Gleich geht es für mich nach Mannheim.
Richtigstellung: In meinem letzten Beitrag habe ich gemutmaßt, dass alle Frankfurter geizig seien. Dies ist falsch. Ich konnte mich wenige Minuten nachdem ich den Text geschrieben hatte davon überzeugen, dass auch Frankfurter, wenn sie etwas gut finden, den Euro locker sitzen haben und sogar Rosen verschenken.
Werbung: Ich habe heute auch einige Parteistände beobachtet. Der CDU Stand hat Luftballons verteilt und ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt einen davon aufzupusten, bis er platzt und zu brüllen: “Das kommt dabei raus, wenn man nur heiße Luft produziert.” Leider mache ich sowas nicht. Warum mache ich sowas nicht? Naja…
Jedenfalls habe ich auch meine Parteifreunde von den Piraten getroffen. Einer davon hat gerade mit einem Freund gewettet, dass die Piraten über 6% der Stimmen bekommen. Ich glaube er muss den Kasten bezahlen, aber 5% sind locker drin. Unter einer Bedingung: Ihr müsst sie wählen.
Die Piratenpartei steht für stärkeren Datenschutz, weniger Überwachung durch den Staat, ein Umgestalten des nicht mehr zeitgemäßen Urheberrechts, eine Überarbeitung des Patentrechts weg von hemmenden Patenten, einem offenen und trannsparenten Staat mit stärkerer Bürgerbeteiligung, der durch die Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts – vor allem das Internet – umzusetzen ist.
Und als Künstler noch ein Wort zum Urheberrecht: Ich “vertreibe” meine Aufnahmen unter einer Creative Commons Lizenz. Das bedeutet jeder darf die Musik frei herunterladen. Frei kopieren. Frei bearbeiten. Nun behaupten einige damit könnte man kein Geld verdienen. Ich widerspreche und sage: Ich finanziere mir gerade den Urlaub damit und habe immerhin auch schon 3 € für die Lieder bezahlt bekommen und das obwohl sie völlig kostenlos zu haben sind. Nun muss man diese Dinge in Relation sehen. Ich bin ein ich will sagen mäßig bekannter Künstler. Heißt: Mich kennt keine Sau. Und genau durch diesen Umgang mit Musik haben Künstler die Möglichkeit einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu werden.
In diesem Sinne: Am Sonntag PIRATEN wälhen!
Bis denn dann
Ruben
Hier noch ein schöner Spot der Piraten: Ich bin Pirat!
Ich sitze hier gerade vorm Starbucks und nutze deren Internetzugang. Ja. Davor! Ich sehe es nicht ein mir nochmal so einen Crapuccino zu leisten um dann festzustellen, dass das Internet nicht funktioniert…
Insofern bin ich geizig. Whatever, Frankfurt scheint ebenfalls generell ziemlich geizig zu sein. Ich habe nämlich festgestellt, dass obwohl der Zuspruch der Gesichter wesentlich besser ist, als er beispielsweise in Mainz war, wesentich weniger Geld beim Spielen rumkommt. Gemein!
Naja die Fahrt nach Mannheim später werde ich wohl davon bezahlen können.
Bis denn dann
Ruben
Ich habe eine sehr angenehme Nacht bei einer Freundin aus Rüsselsheim verbracht. Eine ihrer Katzen ist ab und zu in mein Bett gestiegen, da musste ich unweigerlich an meine wunderschöne Kindheit mit Leo (unserem Ex-Kater) denken… Jetzt bin ich gerade in Frankfurt aufgeschlagen und die Stadt hat mich in ihren Bann gezogen. Ich weiß gar nicht, warum ich Frankfurt nicht eingeplant hatte. Wahrscheinlich mochte ich die Stadt bis dato nicht, weil hier Deutschlands Wirtschaft zu Hause ist und ich damit um Gottes Willen nichts zu tun haben will – schön blöd.
Das Wetter ist mal wieder genial. Keine Wolke am Himmel. Daher habe ich ein Internetcafé aufgesucht um mal zu schauen, wie ich mich als Straßenmusiker in Frankfurt zu verhalten habe und die sind hier ganz schön kulant. Das ist immer super. Daher bleibe ich auf jeden Fall heute den Tag noch hier. Anders als geplant.
Ob ich dann heute Abend nach Mannheim mit dem Zug fahre, oder ob ich noch eine Nacht in Rüsselsheim schlafen kann, das werde ich den Tag über klären.
Bis denn dann
Ruben