Straßenmusik at it’s best

10. März 2010 um 16:21 Uhr

Das Wetter ist großartig und ich habe nichts zu tun. Was sagt euch das? Richtig! Ich gehe wieder auf die Straße. Diesmal mache ich allerdings keine Tour, dafür fehlt mir dann doch die Zeit. Ich werd wohl einfach ab und zu in Münster rausgehen und Musik machen. So zum Beispiel in wenigen Minuten. Mal sehen, was dabei rumkommt und wem mein Gedudel gefällt. Wenn ihr mich hören wollt müsst ihr also durch die Innenstadt von Münster streifen. Genau das werde ich nämlich tun.

Und wiederholen werde ich das wohl die nächsten Tage, wann immer ich Zeit habe und das Wetter so geil ist wie heute (was leider wohl nicht so häufig sein wird).

Bis denn dann
Ruben

Komm ich jetzt ins Fernsehen?

16. Februar 2010 um 15:52 Uhr

Nein. Quatsch. Aber ich komme ins Radio.

Auf meiner kleinen Straßenmusiker-Tour wurde ich in Köln von einem Radio-Reporter vom SWR angesprochen. Er hat ein kurzes Interview mit mir geführt und einen Song aufgenommen. Der Beitrag dazu ist jetzt fertig gestellt und ich komme wirklich darin vor. Tataa. Das Skript zu der Sendung hat er mir schon geschickt und auch wenn ich nicht alles von dem, was ich scheinbar gesagt habe verstehe, find ich das ziemlich Klasse. Wen es also interessiert hier die Daten zur Sendung:

SWR2 Feature
UNTERWEGS. Straßenmusik in Deutschland. Autor: Kurt Kreiler.
Sendung am Sonntag, den 21.02.2010, 14.05 bis 15.00 Uhr
http://www.swr2.de

Auf der Homepage gibt es auch ein Webradio, für die, die SWR2 nicht im Radio empfangen können.

Ich komme relativ früh dran. Also schön von Anfang an hören und für die, die immernoch keinen Grund sehen, einzuschalten: Ich werde als pausbackig bezeichnet, was ich süß und andere bestimmt höchst amüsant finden. Ich versuche ja schon was daran zu ändern…

Bis Sonntag im Radio
Ruben

Ich hab das Rauchen wieder angefangen

11. Februar 2010 um 19:14 Uhr

Nein. Quatsch. Hab ich nicht. Kann ich auch gar nicht, weil ich nie wirklich geraucht habe.

Aber da ich soviel Ahnung davon habe, habe ich ein Lied darüber geschrieben. Warum auch nicht. Vom Leben, der Liebe und dem Trauern habe ich auch keine Ahnung und schreibe Lieder darüber… Hier also ein neues Lied mit dem wunderbaren Titel “Ich hab das Rauchen wieder angefangen”. Auch diesen Song habe ich noch nicht aufgenommen und ihr müsst euch einmal mehr mit dem Text begnügen, mit dem ich noch nicht hundertprozentig zufrieden bin, aber ich scheiß auf jedes Marketing-technisch sinnvolle Warten und veröffentliche ihn jetzt.

Heute Abend werde ich diesen Song übrigens Ur-Aufführen und zwar bei uns in der WG. Das habe ich einem Freund versprochen. Wer vorbeikommen will, kann das machen. Dafür müsst ihr nur herausfinden wo ich wohne (kleiner Tipp: Das ist nicht unmöglich…) und wann das Ganze startet. Ums spannender zu machen, verrate ich das nicht. Hier also der Text:

VERSE 1
Schon seit Minuten sitz ich hier
Und starre schweigend auf mein Bier
Hast mich um den Verstand gebracht
Mit deinen Worten letzte Nacht
Du sagst: Wohin solls mit uns gehen
Du kannst die Zukunft nicht mehr sehn
Und darum sei es besser so
Dich machts ja auch nich wirklich froh
Ich werde blass mein Magen schreit
Macht sich zum Explodieren bereit
Ich renn nach Hause schau mich an
Erwarte meinen Untergang
Und darum schlaf ich kaum noch ein
Verbring den Tag mit mir allein
Darum hab ich Selbstmord begangen
Ich hab das Rauchen wieder angefangen

VERSE 2
Schon ein paar Wochen ist es her
Ich seh dich eigentlich gar nich mehr
Du hast meine Freunde mitgenommen
Ich hab den Fernseher bekommen
Und der läuft jetzt Tag und Nacht
Hält mich bis 4 Uhr morgens wach
Frau Salesch stolpert durchs Gericht
Und hält die Welt im Gleichgewicht
Manchmal werd ich blass mein Magen schreit
Macht sich zum Explodieren bereit
Ich renn aufs Klo und schau mich an
Erwarte meinen Untergang
Und weil du nich mehr bei mir bist
Weil ich dich immer noch vermiss
Darum hab ich Selbstmord begangen
Ich hab das Rauchen wieder angefangen

VERSE 3
Hab mir ein Denkmal gebaut
Aus leeren Schachteln verrauchtem Kraut
Aus Zigaretten aus Urin
Und einem Buch voll Theorien
Daraus kann man lernen wie man lebt
Wie man dem Liebestod entgeht
Da les ich ab und zu mal rein
Und merk es könnt so einfach sein
Dann werd ich blass mein Magen schreit
Macht sich zum Explodieren bereit
Ich renn zum Fenster schau mich an
Erwarte meinen Untergang
Und weil ich es selber nich kapier
Obwohl ich mich in Weisheit oft verlier
Darum hab ich Selbstmord begangen
Ich hab das Rauchen wieder angefangen

Bis denn dann
Ruben

Neues Jahr, Neuer Song und Stress

16. Januar 2010 um 16:56 Uhr

Nun habe ich schon eine ganze Weile nichts Neues mehr geschrieben, obwohl das neue Jahr schon 3 Wochen alt ist. Es gibt aber halt auch einfach nicht viel Neues. Noch habe ich keine neuen Konzerttermine zum rumposaunen und daran wird sich bis nach der Klausurenphase auch erstmal nichts ändern. Ja euer heißgeliebter Popstar hat einen Batzen Stress.

Das macht aber nichts. Ich bin trotzdem dazu gekommen einen neuen Song zu schreiben, der mir auch gar nicht mal so schlecht gefällt und der sich auch wunderbar zum Mitsingen eignet. Auf meinem nächsten Konzert werde ich also einen Abgang machen, den ich mir von Dan abgeguckt habe. Schön mit Publikumsgesang im Backstage Bereich verschwinden (wenn es dann einen gibt).

Da ich mir jetzt erstmal nicht die Mühe machen werde das Ding aufzunehmen müsst ihr euch mit dem Text begnügen. Vielleicht macht der ja auch ohne Musik was mit euch. Der Song heißt “Wir werden vor Sehnsucht untergehen” und ich schätze er wird auch titelgebend für mein etwas professionelleres Demo-Album werden, dass ich mir versuche zu finanzieren. Immerhin zähle ich inzwischen 8 Lieder und einen Hip-Hop Skit (kennt ihr noch nicht), die ich veröffentlichen würde. Außerdem gibts noch eine B-Seite, die allerdings erst in 30 Jahren auf dem “The Very Best Of” als Heißmacher erscheinen wird.

VERSE 1
Am Bahnhof stehen schon wieder Leute
Die die Liebe nicht verstehn
Die sich küssend in Armen halten
Um dann getrennte Wege zu gehen
Die sich zerstören und zerfleischen
Die nur der Kummer noch vereint
Die sich langsam aber sich entfremden
Auch wenn alles noch ganz glücklich erscheint
Eines dieser Paare
Schaut mich mit großen Augen an
Bin der Messiahs, der Weise
Der ihnen das Liebes-Leben wieder richten kann
Und ich schrei sie an
CHORUS
So ne Fernbeziehung, das ist doch was für Pussys
Das ist für Menschen, die Veränderung nicht überstehen
Das ist für Menschen, die sich an alte Zeiten klammern
Um dann im nächsten Jahr vor Sehnsucht unter zugehen
VERSE 2
Hast du das gehört
Fragt sie und schaut ihn dabei an
Vielleicht ist alles schon vorbei
Wir hängen nur lose an uns dran
Und sitzen morgen schon zusammen
Erklären uns wie es dazu kam
Dass wir uns nicht mehr binden wollen
Uns auseinander gelebt haben
Dabei vermiss ich dich doch ständig
Wenn ich in Mainz vorm Fenster steh
Und dann den Rhein ein Stückchen lang lauf
Bis ich dich im Wasser vor mir seh
Und sie starrt in seine Augen
Die Botschaft kommt nicht bei ihm an
Sie will es durchziehen, will es wissen
Nimmt ihren ganzen Mut zusammen
Und sie schreit ihn an
CHORUS
ENDING
Und er weint
Und sie weint
Und er sagt, und sie sagt
Und sie singen zusammen im Chor
Brüllen es lautstark hervor
Und sie schreien und sie weinen
Weil sie's wirklich so meinen:
Wir werden vor Sehnsucht untergehen
Oh man, wird das schön

Bis denn dann
Ruben

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

23. Dezember 2009 um 16:35 Uhr

Dat wünsch ich euch von ganzem Herzen. Mehr wollte ich im Grunde gar nicht los werden. Es war ein schönes Jahr für mich. Meine kleine Deutschland-Tour werde ich wohl so schnell nicht vergessen und nächsten Sommer werde ich das definitiv irgendwie toppen müssen, sonst kommt ja Langeweile auf.

Um ein wenig auf die besinnlichen Tage vor uns einzustimmen habe ich ein nettes Interview mit netten Leuten und netten Liedern mit netten Texten über Liebe herausgesucht. Manch einer wird die beiden auch kennen. Das sind Markéta Irglová und Glen Hansard, die ein Interview bei Boing Boing TV geben (What a ridiculous name for a Web-TV). Bekannt sind die beiden durch den Film Once geworden, für den sie die komplette Filmmusik geschrieben haben und auch noch die beiden Hauptrollen besetzen. Für ihren Titelsong “Falling Slowly” haben sie völlig zurecht einen Oscar gewonnen und nun touren sie durch die ausverkauften Hallen von so unbekannten Städten wie New York oder London.

Da fällt mir ein: Jemand Lust nen Film mit mir zu drehen, mich die Hauptrolle spielen und die Filmmusik schreiben und mich dann einen Oscar gewinnen zu lassen?

Hier also das Video mit einem ganz neuen Song der beiden:

Bis nächstes Jahr dann
Ruben

Bilder vom Konzert

13. Dezember 2009 um 22:55 Uhr

Mein erstes Konzert in Münster ist nun genau 2 Wochen her, und immer noch bin ich von mir selber entzückt. Nö stimmt nicht, aber ich habe nun Bilder bekommen, die allen die nicht kommen konnten zeigen wie genial der Nachmittag gewesen sein muss. Hier eine kleine Auswahl:

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Bild 1 von 7

Das bin ich, bei einem gefühlvollen Lied

Weltpremiere

26. November 2009 um 14:38 Uhr

Ja es wird eine Weltpremiere auf dem Konzert geben (siehe unten)!

Das war bis jetzt so geheim, dass nicht mal meine Mitbewohner davon was mitbekommen haben, aber jetzt ist es raus. Es gibt einen neuen Song und der wird dort gespielt. Ich hoffe ihr seid gespannt. Ich bin es – auf das ganze Konzert!

Bis Sonntag dann
Ruben

Auftritt im Fachwerk in Gievenbeck

16. November 2009 um 14:55 Uhr

Ja man! Ich habe einen Auftritt fest verbucht. Das ganze findet am 29.11. um 14:30 im Fachwerk Gievenbeck statt.

Mit dabei ist Dan Mangan, den ihr euch hier mal anhören könnt: http://www.danmanganmusic.com/site/music/
Ein grandioser Sänger aus Kanada, der in Deutschland leider noch sehr unbekannt ist und daher mit mir zusammen auftreten muss.

Mehr Infos findet ihr auf den Flyern, die ich bald wie wild verteilen werde und natürlich im Internet – http://www.muenster.de/stadt/fachwerk/veranstaltungen.html

Bis zum 29.11. dann
Ruben

Kill The Director

15. November 2009 um 18:22 Uhr

Ich war nie ein Fan von romantischen Komödien, und werde es auch hoffentlich nicht mit 30-40 Jahren werden. Um diesen Umstand zum Ausdruck zu bringen habe ich schon wieder die wunderbaren Wombats gecovert. Wenn ihr genau hinhört könnt ihr am Ende des Liedes einen meiner WG-Kollegen klatschen und brüllen hören. Das sage ich nicht nur, damit ihr die Lieder auch mal bis zum Ende anhört. Es stimmt…

Einen deutschen Song gibt es euch direkt dabei: Philipp Poisel – Halt Mich
Tolles Lied, toller Text, toll. Ich denke ich werd ab jetzt mal was mehr deutsche Songs aufnehmen. Das passt dann auch besser zu meinem eigenen Kram.

Bis denn dann
Ruben

New York, New York…

13. November 2009 um 19:48 Uhr

…habe ich nicht gecovert, weil die Swing-Band kurzfristig abgesagt hat, aber Moving to New York von den Wombats habe ich in etwas ruhigerer und gesangstechnisch aufbereiteter Version auf YouTube gestellt. Schaut es euch an und genießt, was das Zeug hält. In den nächsten Tagen kommen noch ein paar weitere Cover dazu. An neuen Liedern arbeite ich gerade nicht, aber das ist bestimmt nur die Ruhe vor dem Sturm!

Bis denne
Ruben