Auf vielfachen (eigentlich einfachen) Wunsch habe ich mir gestern die Zeit genommen einen neuen Song aufzunehmen. Es ist Karl!
Ab sofort kann man ihn auf dieser Seite bzw. auf meiner Bandcamp Seite finden. Dabei werdet ihr allerdings auch feststellen, dass alle anderen Songs außer Seit Tagen und Verlegen Liegen verschwunden sind. Das ist tatsächlich gewollt. Mein Plan ist die Qualität der Aufnahmen ein wenig hoch zu schrauben. Inzwischen hab ich die Möglichkeit ganz nett in meinem Zimmer aufzunehmen und das ganze ein wenig zu mischen und zu verschönern und was man eben alles so macht. Das werdet ihr auch schon bei Karl merken.
Zwar gibt es noch kein Schlagzeug oder andere Percussion, aber immerhin Gestöhne, Elvis, Zweitstimmen und einen A-Capella Teil gegen Ende. Außerdem klingt die Gitarre so einfach viel schöner. Hört es euch an, seid beeindruckt und erwartet mit Spannung die anderen Lieder.
Es ist Sommer! Ich gebe zu das ist keine neue Erkenntnis, aber zu einem richtigen Sommer gehören auch richtige Sommerfeste und zu richtigen Sommerfesten gehören gute Musiker.
Deswegen spiele ich am Samstag, den 10.07 um ca. 15:15 Uhr auf dem Sommerfest der Jugendkirche effata! (Neubrückenstraße 60)
Der Organisator hatte mich in den Straßen Münsters spielen hören und gefragt, ob ich nicht Lust hätte dort aufzutreten, und auch wenn ich dafür einen wahrscheinlich großartigen Chor-Workshop mit Hanjo Gäbler abblasen musste, habe ich zugesagt. Vor mir spielt die Schülerband “No Way Out”, um 17 Uhr ist ein Gottesdienst und um ca. 18:30 spielen “Home to Paris” – ebenfalls aus Münster.
Kommt alle vorbei, trinkt ein Bier und hört mir zu! Jetzt muss ich erstmal noch ein wenig proben. Manche Lieder habe ich tatsächlich seit einige Zeit nicht mehr gespielt und gesungen…
Bis denn dann
Ruben
Nennen wir das Kind beim Namen: Mir war heute unglaublich langweilig.
Ich liege mit Erkältung die meiste Zeit im Bett und trinke dabei Tee. Im Delirium kommt man dann manchmal auf seltsame Ideen und so ist es auch mir passiert. Ich hatte schon länger den Plan mal ein Video für Seit Tagen zu drehen. Dabei hatte ich zwei Ideen. Die eine dieser Ideen war durch ein Musikvideo zu Richard Ashcrofts “A Song For The Lovers” inspiriert. Regie hat dabei Jonathan Glazer geführt, für den an dieser Stelle kurz Werbung gemacht sei. Er ist ein großartiger Musikvideo-Regisseur.
Nun habe ich dummerweise aber keine Kamera zur Hand gehabt, auch wenn ich für die Hauptrolle wohl in meinem kränklichen zermürbten Zustand gut geeignet wäre, deswegen habe ich es mir einfach gemacht und “geklaut” – wie es konservative Vollidioten, die das digitale Zeitalter noch nicht verstanden haben, gerne nennen, während sie Gesetzestexte von vor 30 Jahren versuchen auf das Internet zu übertragen, weil es doch wohl kein rechtsfreier Raum sein darf, was nie jemand gefordert hat und doch scheinbar befürchtet wird. Aber genug der politischen Rede. Herausgekommen ist also ein Video mit meiner Musik und den wunderbaren Kameraeinstellungen von Jonathan Glazer mit niemand anderem als Richard Ashcroft in der Hauptrolle. Ich liebe dieses Video und es passt einfach wie Faust aufs Auge zu meinem Song. Warum also nicht?
Und für alle, die nun den Vergleich mit dem Original wagen wollen: Hier ist es. Ihr könnt euch sparen mich darauf hinzuweisen, dass es besser ist. Außerdem ist mein Video zumindest in zwei Dingen überlegen: Es ist eine Sekunde länger und hat eines etwas bessere Videoqualität…
Ich saß am 1.Mai am Aasee und hab eine ganze Weile Musik gemacht. Dabei hab ich natürlich auch ein paar meiner eigenen Songs zum Besten gegeben. Jemand, der ein paar von diesen gehört hatte sagte: “Deine Texte sind richtig nette kleine Geschichten. Du bist ein Geschichtenerzähler.” Zugegeben, in einer Hausarbeit würde man mir dieses Zitat anstreichen, weil es sicher kein O-Ton ist, aber sinngemäß wurde mir so etwas gesagt.
Was mir dabei auffiel: Genau das ist es, was ich sein will. Ein Geschichtenerzähler. In dem Interview beim SWR2 über Straßenmusik wurde ich auch gefragt, ob es eine Überwindung sei, so persönlich zu singen. Ich habe die Frage wohl damals falsch verstanden und nur darauf geantwortet, ob es eine Überwindung ist überhaupt Straßenmusik zu machen. Deswegen hier jetzt die richtige Antwort:
Es ist keine Überwindung so persönliche Texte zu singen und der simple Grund dafür ist, dass die Texte, nachdem ich sie geschrieben haben nicht mehr sehr persönlich sind. Klingt komisch, ist aber so. Meine Texte entstehen aus irgendeinem Gefühl oder irgendeiner Situation heraus. Das kann Kummer, Freude, Blödelei, Sex mit der Ex, Ärger darüber, dass der VFB Stuttgart verloren hat, Trunkenheit, der ganz normale langweilige Alltag, uvm sein. (Nicht alle dieser Situationen sind tatsächlich schon eingetreten…)
Wie auch immer die Texte entstehen. Es steckt natürlich ein Teil von mir da drin, allerdings lässt sich nicht ein einziger meiner Texte hundertprozentig auf mein Leben und mich übertragen und dieses Wissen macht sie für mich weniger persönlich, als sie vielleicht klingen. Das gilt natürlich umso mehr, je älter die Texte sind. Ich entwickle mich weiter, und was ich vor einem Jahr geschrieben habe, passt inzwischen vielleicht überhaupt nicht mehr in mein Leben. Deswegen sehe ich meine Text eher so, dass ich mir Menschen, Beziehungen und Geschichten erdenke. Ich habe nie das Rauchen angefangen, ich habe auch nie den Tag in der Wohnung verbracht und den Shopping-Kanal geguckt und ich habe nie davon geträumt die Socken einer Frau so lange zu berühren, bis ich ihre Pocken inhaliere (ja das ist einer meiner Texte…)
Wenn ein Lied also fertig ist – und das ist eine Tatsache, die ich selber am Anfang ziemlich erstaunlich fand – kann ich darüber urteilen, wie über jedes andere Lied, dass ich im Radio höre. Ich kann mich ab und an darin wieder finden und den Text mögen und dann ab und an kann ich mit dem Lied nichts anfangen, weil es gerade nicht zu mir passt. Ich habe dann eine Geschichte geschrieben. Nicht über mich, sondern über irgendwen da draußen. (Huhu, ist da wer..?)
Ich bin ein Geschichtenerzähler – nichts weiter.
Das ist aber nicht alles, was ich mitteilen wollte – wäre ja lächerlich. Ich habe nämlich eine neue Geschichte geschrieben. Die Geschichte heißt simpel und einfach Karl und hier findet ihr den Text. Ich möchte übrigens keine Klugscheißer-Kommentare hören á la: “Der Ruben, der Vollidiot, schreibt ein Lied, dass sich nich reimt.” Ich weiß dass sich die erste Strophe nicht reimt. Damit will ich das Konzept unterstreichen, dass die erste Strophe einen wenig perfekten, ganz normalen, langweiligen Jungen beschreibt, während in der zweiten der perfekte Lover beschrieben wird. Und jetzt bitte keine Kommentare á la: “Der Ruben, der Vollidiot, intepretiert seine eigenen Lieder.”
VERSE 1
Bin knapp 1,80 groß und hab ein warmes Herz
Bin ein freundlicher Geselle und reimen macht mir Spaß
Ich bin recht sportlich hab das Rauchen niemals angefangen
Ernähre mich ausgewogen und spaziere gerne durch den Wald
Verbringe viel Zeit mit meinen Freunden und tanze akzeptabel
Ich liebe Katzen steh auf die Beatles und auf Matthew Bellamy
Geh Sonntags Tennis spielen und in der Woche häng ich rum
Nichts davon macht mich perfekt aber zu dem der ich halt bin
Das alles weiß sie auch
Und es lässt sie trotzdem kaltCHORUS 1
Und weil er singt wie ein Gott und nach Frühling riecht
Weil er sportlich ist und meist im Fußball siegt
Weil er auf Tennis steht und spielt wie Michael Stich
Darum hat sie sich in Karl verliebt
Und nicht in michVERSE 2
Karl ist genau 1,86 braune Augen braunes Haar
Seine Beine sind geformt wie von nem Fußball-Superstar
Er hat ne Stimme schön wie Elvis trickst mit Feuer und Magie
Pflückt ihr Blumen aus den Feldern dichtet Lieder nur für sie
Schreibt ihr analoge Briefe die sie sich aufbewahren kann
Verjagt den Ex-Freund aus dem Garten droht ihm den Krankenwagen an
Schläft nach dem Sex nicht ein und bringt sie immer bis zum Schreien
Lässt sich ihren Namen Tätowieren und ritzt ein Herz in Bäume rein
Das alles will sie auch
Und darum lässt sie mich links liegenCHORUS 2
Weil er singt wie ein Gott und nach Frühling riecht
Weil er sportlich ist und meist im Fußball siegt
Weil er auf Filme steht von Roland Emmerich
Darum hat sie sich in Karl verliebt
Und nicht in michBRIDGE
Sie hat sich verliebt
In den Falschen verliebt
Sie hat sich verliebt
In den Falschen verliebtCHORUS 3
Weil er singt wie ein Gott und nach Frühling riecht
Weil er sportlich ist und meist im Fußball siegt
Weil er auf Juli steht und auf Ich+Ich
Darum hat sie sich in Karl verliebtUnd nicht in mich
Doch als sie merkte dass es Karl nur in ihren Träumen gibt
Hat sie ganz einfach resigniert und sich in mich verliebt
Und zum Schluss noch eine winzige Neuigkeit. Ich werde am Donnerstag gegen 12 Uhr versuchen im Peperoni auf der Gemüsebühne aufzutreten, das bedeutet, wer Zeit hat und Lust auf ein leckeres vegetarisches Buffett für 5€, dass mir sehr ans Herz gelegt wurde, darf vorbeikommen und mir zu hören. Ich kann halt nicht versprechen, dass ich dann auch wirklich spielen darf, weil ich nicht weiß, ob wer anders vor mir da ist, aber ich werde es versuchen.
Bis denn dann
Ruben
Es ist soweit. Ich habe meine ganz eigenes persönliches Homepage-Design bekommen. Viel mehr möchte ich auch gar nicht schreiben. Ihr seht ja an der Uhrzeit, dass ich es nur mit Ach, Krach und Mühe noch heute eingebaut bekommen habe, aber nu isses halt da.
Ein Riesendank geht an Torben Steinhardt, der alles, was ihr hier sehen könnt designt hat. Es gibt tolle neue Bilder-Gallerien und ein tolles neues Gästebuch mit (funktionierender) Antwortfunktion und die Möglichkeit, auf der ganzen Seite Musik abzuspielen und natürlich ist alles viel, viel schöner und besser.
Ich hoffe euch gefällts auch ein bisschen. Wahrscheinlich werden hier und da noch ein paar kleine Änderungen gemacht, aber im großen und ganzen ist schon alles an seinem Platz.
Bis denn dann und Gute Nacht
Ruben
Das Wetter ist großartig und ich habe nichts zu tun. Was sagt euch das? Richtig! Ich gehe wieder auf die Straße. Diesmal mache ich allerdings keine Tour, dafür fehlt mir dann doch die Zeit. Ich werd wohl einfach ab und zu in Münster rausgehen und Musik machen. So zum Beispiel in wenigen Minuten. Mal sehen, was dabei rumkommt und wem mein Gedudel gefällt. Wenn ihr mich hören wollt müsst ihr also durch die Innenstadt von Münster streifen. Genau das werde ich nämlich tun.
Und wiederholen werde ich das wohl die nächsten Tage, wann immer ich Zeit habe und das Wetter so geil ist wie heute (was leider wohl nicht so häufig sein wird).
Bis denn dann
Ruben
Nein. Quatsch. Aber ich komme ins Radio.
Auf meiner kleinen Straßenmusiker-Tour wurde ich in Köln von einem Radio-Reporter vom SWR angesprochen. Er hat ein kurzes Interview mit mir geführt und einen Song aufgenommen. Der Beitrag dazu ist jetzt fertig gestellt und ich komme wirklich darin vor. Tataa. Das Skript zu der Sendung hat er mir schon geschickt und auch wenn ich nicht alles von dem, was ich scheinbar gesagt habe verstehe, find ich das ziemlich Klasse. Wen es also interessiert hier die Daten zur Sendung:
SWR2 Feature
UNTERWEGS. Straßenmusik in Deutschland. Autor: Kurt Kreiler.
Sendung am Sonntag, den 21.02.2010, 14.05 bis 15.00 Uhr
http://www.swr2.de
Auf der Homepage gibt es auch ein Webradio, für die, die SWR2 nicht im Radio empfangen können.
Ich komme relativ früh dran. Also schön von Anfang an hören und für die, die immernoch keinen Grund sehen, einzuschalten: Ich werde als pausbackig bezeichnet, was ich süß und andere bestimmt höchst amüsant finden. Ich versuche ja schon was daran zu ändern…
Bis Sonntag im Radio
Ruben
Nein. Quatsch. Hab ich nicht. Kann ich auch gar nicht, weil ich nie wirklich geraucht habe.
Aber da ich soviel Ahnung davon habe, habe ich ein Lied darüber geschrieben. Warum auch nicht. Vom Leben, der Liebe und dem Trauern habe ich auch keine Ahnung und schreibe Lieder darüber… Hier also ein neues Lied mit dem wunderbaren Titel “Ich hab das Rauchen wieder angefangen”. Auch diesen Song habe ich noch nicht aufgenommen und ihr müsst euch einmal mehr mit dem Text begnügen, mit dem ich noch nicht hundertprozentig zufrieden bin, aber ich scheiß auf jedes Marketing-technisch sinnvolle Warten und veröffentliche ihn jetzt.
Heute Abend werde ich diesen Song übrigens Ur-Aufführen und zwar bei uns in der WG. Das habe ich einem Freund versprochen. Wer vorbeikommen will, kann das machen. Dafür müsst ihr nur herausfinden wo ich wohne (kleiner Tipp: Das ist nicht unmöglich…) und wann das Ganze startet. Ums spannender zu machen, verrate ich das nicht. Hier also der Text:
VERSE 1 Schon seit Minuten sitz ich hier Und starre schweigend auf mein Bier Hast mich um den Verstand gebracht Mit deinen Worten letzte Nacht Du sagst: Wohin solls mit uns gehen Du kannst die Zukunft nicht mehr sehn Und darum sei es besser so Dich machts ja auch nich wirklich froh Ich werde blass mein Magen schreit Macht sich zum Explodieren bereit Ich renn nach Hause schau mich an Erwarte meinen Untergang Und darum schlaf ich kaum noch ein Verbring den Tag mit mir allein Darum hab ich Selbstmord begangen Ich hab das Rauchen wieder angefangen VERSE 2 Schon ein paar Wochen ist es her Ich seh dich eigentlich gar nich mehr Du hast meine Freunde mitgenommen Ich hab den Fernseher bekommen Und der läuft jetzt Tag und Nacht Hält mich bis 4 Uhr morgens wach Frau Salesch stolpert durchs Gericht Und hält die Welt im Gleichgewicht Manchmal werd ich blass mein Magen schreit Macht sich zum Explodieren bereit Ich renn aufs Klo und schau mich an Erwarte meinen Untergang Und weil du nich mehr bei mir bist Weil ich dich immer noch vermiss Darum hab ich Selbstmord begangen Ich hab das Rauchen wieder angefangen VERSE 3 Hab mir ein Denkmal gebaut Aus leeren Schachteln verrauchtem Kraut Aus Zigaretten aus Urin Und einem Buch voll Theorien Daraus kann man lernen wie man lebt Wie man dem Liebestod entgeht Da les ich ab und zu mal rein Und merk es könnt so einfach sein Dann werd ich blass mein Magen schreit Macht sich zum Explodieren bereit Ich renn zum Fenster schau mich an Erwarte meinen Untergang Und weil ich es selber nich kapier Obwohl ich mich in Weisheit oft verlier Darum hab ich Selbstmord begangen Ich hab das Rauchen wieder angefangen
Bis denn dann
Ruben
Nun habe ich schon eine ganze Weile nichts Neues mehr geschrieben, obwohl das neue Jahr schon 3 Wochen alt ist. Es gibt aber halt auch einfach nicht viel Neues. Noch habe ich keine neuen Konzerttermine zum rumposaunen und daran wird sich bis nach der Klausurenphase auch erstmal nichts ändern. Ja euer heißgeliebter Popstar hat einen Batzen Stress.
Das macht aber nichts. Ich bin trotzdem dazu gekommen einen neuen Song zu schreiben, der mir auch gar nicht mal so schlecht gefällt und der sich auch wunderbar zum Mitsingen eignet. Auf meinem nächsten Konzert werde ich also einen Abgang machen, den ich mir von Dan abgeguckt habe. Schön mit Publikumsgesang im Backstage Bereich verschwinden (wenn es dann einen gibt).
Da ich mir jetzt erstmal nicht die Mühe machen werde das Ding aufzunehmen müsst ihr euch mit dem Text begnügen. Vielleicht macht der ja auch ohne Musik was mit euch. Der Song heißt “Wir werden vor Sehnsucht untergehen” und ich schätze er wird auch titelgebend für mein etwas professionelleres Demo-Album werden, dass ich mir versuche zu finanzieren. Immerhin zähle ich inzwischen 8 Lieder und einen Hip-Hop Skit (kennt ihr noch nicht), die ich veröffentlichen würde. Außerdem gibts noch eine B-Seite, die allerdings erst in 30 Jahren auf dem “The Very Best Of” als Heißmacher erscheinen wird.
VERSE 1 Am Bahnhof stehen schon wieder Leute Die die Liebe nicht verstehn Die sich küssend in Armen halten Um dann getrennte Wege zu gehen Die sich zerstören und zerfleischen Die nur der Kummer noch vereint Die sich langsam aber sich entfremden Auch wenn alles noch ganz glücklich erscheint Eines dieser Paare Schaut mich mit großen Augen an Bin der Messiahs, der Weise Der ihnen das Liebes-Leben wieder richten kann Und ich schrei sie anCHORUS So ne Fernbeziehung, das ist doch was für Pussys Das ist für Menschen, die Veränderung nicht überstehen Das ist für Menschen, die sich an alte Zeiten klammern Um dann im nächsten Jahr vor Sehnsucht unter zugehenVERSE 2 Hast du das gehört Fragt sie und schaut ihn dabei an Vielleicht ist alles schon vorbei Wir hängen nur lose an uns dran Und sitzen morgen schon zusammen Erklären uns wie es dazu kam Dass wir uns nicht mehr binden wollen Uns auseinander gelebt haben Dabei vermiss ich dich doch ständig Wenn ich in Mainz vorm Fenster steh Und dann den Rhein ein Stückchen lang lauf Bis ich dich im Wasser vor mir seh Und sie starrt in seine Augen Die Botschaft kommt nicht bei ihm an Sie will es durchziehen, will es wissen Nimmt ihren ganzen Mut zusammen Und sie schreit ihn anCHORUSENDING Und er weint Und sie weint Und er sagt, und sie sagt Und sie singen zusammen im Chor Brüllen es lautstark hervor Und sie schreien und sie weinen Weil sie's wirklich so meinen:Wir werden vor Sehnsucht untergehen Oh man, wird das schön
Bis denn dann
Ruben
Dat wünsch ich euch von ganzem Herzen. Mehr wollte ich im Grunde gar nicht los werden. Es war ein schönes Jahr für mich. Meine kleine Deutschland-Tour werde ich wohl so schnell nicht vergessen und nächsten Sommer werde ich das definitiv irgendwie toppen müssen, sonst kommt ja Langeweile auf.
Um ein wenig auf die besinnlichen Tage vor uns einzustimmen habe ich ein nettes Interview mit netten Leuten und netten Liedern mit netten Texten über Liebe herausgesucht. Manch einer wird die beiden auch kennen. Das sind Markéta Irglová und Glen Hansard, die ein Interview bei Boing Boing TV geben (What a ridiculous name for a Web-TV). Bekannt sind die beiden durch den Film Once geworden, für den sie die komplette Filmmusik geschrieben haben und auch noch die beiden Hauptrollen besetzen. Für ihren Titelsong “Falling Slowly” haben sie völlig zurecht einen Oscar gewonnen und nun touren sie durch die ausverkauften Hallen von so unbekannten Städten wie New York oder London.
Da fällt mir ein: Jemand Lust nen Film mit mir zu drehen, mich die Hauptrolle spielen und die Filmmusik schreiben und mich dann einen Oscar gewinnen zu lassen?
Hier also das Video mit einem ganz neuen Song der beiden:
Bis nächstes Jahr dann
Ruben
